Gesundheitsoptimiertes Mobilnetz
Unsere Interessengruppe setzt sich für eine verträgliche Mobilfunkkommunikation ein, ja will diese ermöglichen. Wir fordern allerdings, dass die mit Mobilfunkantennen verbundenen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken reduziert und Auswirkungen systematisch erfasst werden.

Aus diesen Gründen fordern wir den Erlass einer Planungszone für das gesamte Stadtgebiet. Eine solche kann vom Stadtrat per sofort erlassen werden, stoppt bereits laufende Antennenprojekte (Bahnhof, Washingtonstrasse.) und öffnet der Stadt Gestaltungsspielräume. Die Gemeinde kann Antennenprojekte im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten (bereits durch die Aufnahme der Aspekte 'Wohn- und Lebensqualität' in das Baureglement) beeinflussen. Aus juristischen Gründen muss es beim Erlass der Planungszone wie auch in den resultierenden Regularien um 'Anlagen aller Art' gehen. Ein expliziter Bezug zu Mobilfunkantennen darf nicht ersichtlich sein.

Wir fordern den Stadtrat auf, sich für ein unbedenklicheres Mobilfunknetz (Koordination, Planung, Konzept) einzusetzen, die systematische Erfassung gesundheitlicher Auswirkungen (Gesundheit) umzusetzen und sich für die Regelung des Schadenersatzes für gesundheitlich und/oder wirtschaftlich Betroffene (Regress) stark zu machen.

Ein unbedenklicheres Mobilfunknetz lässt sich mittels mehrerer aber kleinerer Sendeanlagen, welche von den Telekommunikationsgesellschaften gemeinsam betrieben werden (Koordination gem. eidg. Fernmeldegesetz) realisieren. Solche Antennenprojekte würden nicht mehr blockiert und hätten nicht zwangsweise Mehrkosten zur Folge (siehe Salzburger Modell).

Verbindliche Aussagen über gesundheitliche Auswirkungen sind heute noch nicht abschliessend möglich. Es ist aber erwiesen, dass die Risiken mit der Nähe zur Sendeanlage und deren Leistung (W/m2) und Feldstärke (V/m) steigt. Ohne systematische Erfassung, Auswertung und Reaktion auf festgestellte Symptome (Mikrowellensyndrom), wird man die besorgte Bevölkerung nicht beruhigen können.

Wir sind uns bewusst, dass alle politischen Ebenen in diese Veränderungen einbezogen werden müssen: Stadt, Region, Kanton, Bund. Wir fordern unsere Volksvertreter und Volksvertreterinnen auf, sich für die Umsetzung dieses Volksauftrags stark zu machen. Aus diesem Grund haben wir uns mit anderen Interessengruppen, Bürgerinitiativen und Aktionskomitees vernetzt und beabsichtigen damit, diese Petition in der ganzen Schweiz zu verbreiten.

Weitergehende Informationen zu den angesprochenen Themen finden Sie unter Links.

 
 
 

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